Jahresbilanz 2025 der städtischen Lebensmittelüberwachung

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Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass die Lebensmittel, die täglich in den Handel gelangen, sicher, hygienisch und korrekt gekennzeichnet sind. Das zu überwachen, ist die Aufgabe der Lebensmittelüberwachung der Landeshauptstadt Dresden. Sie überprüft deshalb Betriebe jeder Größe, deren Bandbreite von landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben, Märkten, Herstellungsbetrieben, Groß- und Einzelhandelsgeschäften, Automaten und Transportfahrzeugen über Gastronomiebetriebe und Großküchen bis hin zu Apotheken, Drogeriemärkten, Kosmetikstudios und Tabakwarengeschäften reicht.

Umfangreiche Kontrolltätigkeit im Jahr 2025

Im Berichtsjahr 2025 waren rund 6.400 Betriebe bei der Lebensmittelüberwachung Dresden erfasst. Damit ist die Anzahl der Betriebe gegenüber 2024 stabil geblieben.  Die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung führten insgesamt knapp 6.600 Kontrollen vor Ort durch, die in der Regel unangekündigt erfolgen. Das sind rund 300 Kontrollen mehr als im Jahr zuvor. Dabei wurden mehr als 2.800 Proben stichprobenartig entnommen und zur Untersuchung an die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen weitergeleitet. 
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigen, dass der überwiegende Teil der kontrollierten Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprach. Bei 470 Proben ergaben sich Beanstandungen. Davon entfallen 303 auf Verstöße in der Kennzeichnung wie z. B. fehlerhafte Angaben im Zutatenverzeichnis, unkorrekte Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums oder Fehler bei den Nährwertangaben. Nur bei 53 Proben wurde eine mikrobiologische Beanstandung festgestellt. Im Vergleich zu 2024 waren damit ca. 100 Proben weniger zu beanstanden. 

Außerdem wurden im Jahr 2025 über 5.000 Schlachttier- und Fleischuntersuchungen bei gewerblichen Schlachtungen durchgeführt. Diese Zahlen sind vergleichbar mit denen aus dem Jahr 2024. Trichinenuntersuchungen, die unter anderen bei Hausschweinen und Wildschweinen vorgeschrieben sind, wurden nahezu 5.000-mal vorgenommen.
All diese Kontrollen sorgen für Sicherheit und Schutz der Verbraucher und ermöglichen, dass Verstöße festgestellt, geahndet und Mängel zeitnah abgestellt werden.

Lebensmittelsicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe

Die Lebensmittelüberwachung ist nicht nur Kontrollbehörde, sondern auch Ansprechpartnerin für die Dresdnerinnen und Dresdner. Auf der Internetseite www.dresden.de/lebensmittel gibt es unter „Hinweise für Unternehmen und Veranstalter“ zahlreiche Informationen und praktische Hinweise rund um Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelhygiene und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln im Alltag.

Gerade in den Sommermonaten und bei hohen Temperaturen ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen die Vermehrung von Krankheitserregern. Vor allem leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Speisen mit rohen Eiern sowie zubereitete Salate sollten deshalb konsequent gekühlt, zügig transportiert und sachgerecht gelagert werden. Für Einkäufe und Ausflüge empfiehlt sich die Nutzung von Kühlboxen oder Kühltaschen.

Auch beim Grillen, Picknick oder auf Gartenfesten gilt: Speisen nicht unnötig lange ungekühlt stehen lassen, auf eine gute Küchen- und Handhygiene achten und empfindliche Lebensmittel möglichst erst kurz vor dem Verzehr bereitstellen. Warme Speisen sollten bis zum Verzehr ausreichend heiß gehalten werden. Wer diese einfachen Regeln beachtet, kann das Risiko von Lebensmittelinfektionen deutlich verringern und den Sommer unbeschwert genießen.

Fazit und Ausblick

Die Jahresbilanz 2025 unterstreicht die Bedeutung der Lebensmittelüberwachung als wichtige Säule des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und als Garant für sichere Lebensmittel. Die 39 Fachleute der städtischen Lebensmittelüberwachung setzen ihre Kontrollen risikoorientiert fort und begleiten aktuelle Entwicklungen auf dem Markt aufmerksam. Herausforderungen wie beispielsweise internationale Lieferketten und veränderte Verbraucheranforderungen machen eine leistungsfähige Überwachung wichtiger denn je. 


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